Die Sanierung der Oltner Holzbrücke, welche Ende März 2018 in Brand geraten war, neigt sich dem Ende zu: In der Woche ab 15. Juli wird das Gerüst in Zusammenarbeit mit dem Pontonier-Sportverein demontiert. Mit bis zu acht Monteuren wird dabei Material im Umfang von rund 35 Tonnen bewegt. Dann wird sich die Alte Brücke von aussen wieder in ihrem gewohnten Bild zeigen. Bis zur offiziellen Wiedereröffnung werden dann noch die Fahrbahn und Elektroarbeiten fertiggestellt und Taubenschutznetze montiert.

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In den letzten Tagen ist unter dieser Fahrbahn eine Sprühflutanlage installiert worden (Bild); die Tests durch die Feuerwehr und die Abnahme durch die Brandschutzexperten sind erfolgreich verlaufen. Im Brandfall wird ein Tanklöschfahrzeug an die Anlage angeschlossen und kann innert 40 Sekunden einen Sprühnebel unter der Fahrbahn erzeugen. Durch rund 1000 Düsen werden 2500 Liter pro Minute mit rund 5 bar gepresst, um die Holzbrücke auf ihrer ganzen Länge zu benetzen und zu kühlen. Dadurch soll ein Brand nach Möglichkeit frühzeitig gestoppt werden, bevor er sich ausweiten kann. Es handelt sich um die erste Anlage in der Schweiz in dieser Art und mit diesem Umfang; ihre Spezialität besteht darin, dass das System nicht permanent unter Druck steht, das heisst mit Wasser gefüllt sein kann, weil dieses sonst im Winter zu gefrieren droht und bei Fehlalarmen die hölzerne Brückenkonstruktion jeweils ungewollt unter Wasser gesetzt würde.

Die offizielle Wiedereröffnung der Holzbrücke findet am 1. August im Rahmen der Bundesfeier auf dem Kaplaneiplatz am westlichen Brückenkopf statt. Das um 11 Uhr beginnende Programm umfasst neben der 1.-August-Ansprache unter anderem auch eine Einsegnung der sanierten Brücke und die Prämierung des durchgeführten Foto- und Zeichnungswettbewerbs. Im Anschluss an die Feier werden die Teilnehmenden zu einer Gratisverpflegung eingeladen.

 

Sprühflutanlage eingebaut (Bild zVg.)

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