In einem Büro werden geistige Tätigkeiten koordiniert und geleistet. Die Mitarbeiter benötigen Strukturen zur Förderung der Produktivität sowie Räumlichkeiten, die zur Identifikation und Akzeptanz des Unternehmens eine gewisse Wohlfühlatmosphäre bieten.

Martina Gloor

Gleichzeitig repräsentiert das Büro das Unternehmen gegenüber Geschäftspartnern, Kunden, der Öffentlichkeit und den Beschäftigten. Schliesslich trägt auch der Standort des Büros zum unternehmerischen Erfolg bei. Da die Wahl des richtigen Büros eine Herkulesaufgabe darstellt, möchten wir bei der Entscheidung eine unterstützende Beratung leisten, damit die Weichen für die Zukunft richtig gestellt sind.

Das rechte Mass finden

Bei der Grösse der neuen Büroflächen sollte die Entwicklung des Unternehmens einkalkuliert werden, wobei zu viel Raum eher zu tolerieren ist als zu wenig Raum, denn temporär nicht genutzte Räume können an Untervermieter weiter vermietet werden.

Mitarbeiter benötigen ein gewisses Mass an Bewegungsfreiheit, um sich im Büro entfalten zu können. Ist zu wenig Raum vorhanden, herrschen Enge und Staus vor, während bei zu viel Raum die Wege unnötig lange werden und sich der Eindruck einer gewissen Verlorenheit ergibt. Büro mieten Zürich? Anregungen finden Sie unter diesem Link.

Die Struktur des Raums

Nicht nur die Grösse des Büros, sondern auch seine Ausgestaltung beeinflusst den Produktionsprozess. So begünstigt eine offene Atmosphäre Diskussionsprozesse, was insbesondere bei Arbeiten im Team und kreativen Tätigkeiten hilfreich sein kann.

Trennwände hingegen ermöglichen es dem Arbeitnehmer, sich zu konzentrieren, können sich allerdings auch demotivierend auswirken. Der Trend geht momentan zu offenen Strukturen zur Herstellung eines offenen Betriebsklimas.

Da der Raum die Atmosphäre schafft, sorgen Pflanzen, Bilder und anderer Dekor für eine angenehme Atmosphäre, in der es sich gut und mit Lust arbeiten lässt. Auch beim Dekor gibt es wieder das rechte Mass zu beachten. Denn während zu viel Dekor durch das Ausmass an Reizüberflutung den Beschäftigten zu erschlagen droht, erzeugt zu wenig Raumschmuck eine reizlose, sterile Atmosphäre.

Im Sinne von Form follows Function leistet in dieser Hinsicht auch ein bodennahes Fenster wertvolle Dienste. Es sorgt nicht nur für eine bestmögliche Ausnutzung von Licht mit ökologischem Energiesparpotential, sondern erzeugt im Raum eine einladende und befreiende Grundatmosphäre.

Unternehmen und diverse Mitarbeiter profitieren überdies von möglichst barrierefreien Zugängen. Dies gilt insbesondere in einem Zeitalter, in dem das Rentenalter zunehmend nach hinten verschoben wird und die Arbeiter immer älter werden. Auch erhöhen barrierefreie Zugänge die Reputation eines Unternehmens im Sinne eines sozialen und fürsorglichen Arbeitgebers.

Raumklima und Vernetzung

Bei dem neuen Büro ist auch das Mass an Vernetzung zu beachten. Während Wasser und Strom selbstverständlich sind, sind im Digitalzeitalter die Geschwindigkeit der Internetverbindung sowie die Funkauslastung essentiell, denn beide Faktoren beeinflussen das Produktionsniveau signifikant. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich im Zuge der globalen Erwärmung zudem für eine Klimaanlage neben der Heizung.

Gründe dafür gibt es reichlich: So reguliert eine Klimaanlage nicht nur die Temperatur, sondern reinigt auch die Luft und sorgt für das rechte Mass an Befeuchtung. Arbeitsstudien haben in diesem Zusammenhang ergeben, dass das optimale Raumklima bei Temperaturen von 20 bis 21 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent liegt.

Aspekte zum Standort

Grundsätzlich sind Büros in der Innenstadt teurer, bieten aber den Vorzug eines grösseren Einzugsbereich sowie einer besseren Erreichbarkeit. Andererseits liegen citynahe Firmen allerdings in landschaftlich weniger attraktiven Umgebungen, was unmittelbar auf die Attraktivität des Unternehmens rückkoppelt. Auch ist in der Innenstadt die Lärmbelästigung höher, was insbesondere bei einem Nichtvorhandensein von Lärmschutzeinbauten problematisch ist.

Unternehmen profitieren von einer ortsnahen Infrastruktur, die diverse Dienstleistungen ersetzt, die in der Firma nicht angeboten werden. Dazu gehören Parkplätze ebenso wie Haltestellen des Personennahverkehrs sowie Restaurants, Cafés, Bäckereien und Imbissstuben.

Grünflächen ermöglichen es dem Mitarbeiter, sich in den grossen Pausen die Beine zu vertreten, während viele Arbeiter sich gleichzeitig über Geschäfte in der Nähe freuen.

Unternehmen derselben Branche können sich in der Nachbarschaft übrigens als Glücksfall erweisen, weil dies Impulse für eine Zusammenarbeit setzt. Bereits die Nachbarschaft kann die Tür für Gespräche öffnen. Diese können wiederum nun sehr gut vor Ort geführt werden kann, was wesentlich leichter fällt als Gespräche über das Telefon und den Chat. 

 

Bildquelle: Pixabay.com/tookapic