Irgendwo in den Schweizer Alpen gibt es das «perfekte» Dorf, in dem alles vorzufinden ist, was es in einem vollkommenen Dorf braucht. Makel und Mängel müsste man lange suchen. Doch um weiter zu bestehen sucht das Dorf eine neue perfekte Familie. Dafür kommen die Einwohner des Dorfes nach Stüsslingen und nehmen die Jubla mit nach Selva bei Sedrun. Hier werden diese auf ihre Tauglichkeit getestet, um in diesem perfekten Dorf zu leben.

Gian Mante, Mitglied Leitungsteam Jubla-Minischar

Doch schon während der Anreise passierte der erste Fehler der Dorfsekretärin. Wir sind nach Andermatt statt nach Sedrun gefahren. Das war aber kein grosses Problem, dann wanderten wir eben zum Lagerhaus. So nahm die kleine Gruppe die kleinere Wanderung und ging direkt nach Selva, die grosse Gruppe machte währenddessen einen Umweg und schlief in der Badushütte auf ca. 2500 m.ü.M.. Die Aussicht da ist wunderschön.

Angekommen im Lagerhaus ging es weiter mit dem Lagerprogramm. Geländespiele, Pioniertechnik, Basteln, Sport und vieles mehr gehörte dazu. Über die Woche hinweg machten und lernten die Kinder neue Dinge, die das Leben in der Jubla ausmachen. Das Zusammensein wird dabei immer grossgeschrieben. Währenddessen ging es natürlich auch mit der Geschichte um das ach so perfekte Dorf weiter. Immer wieder machte einer der perfekten Dorfbewohner einen Fehler. Beispielsweise organisierte die Oberturnerin ein schlechtes Turnfest, woraufhin sie am kommenden Abend spurlos verschwunden war und einen tragischen Tod erlitt. Immer mehr merkten die Lagerteilnehmer, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen zuging und man etwas unternehmen musste.

Plötzlich wurde das Übel entdeckt! «Der Orden», eine Gruppe Einwohner des Dorfes, denen das Wichtigste war, den Titel des perfekten Dorfes zu verteidigen. Glücklicherweise verliebte sich die Theaterchefin, die einst böse war, in den Motzi des Dorfes, worauf sie die Seiten wechselte und half, den Orden zu überführen. So wurde das Dorf von noch mehr Toten bewahrt, alle gerettet und eine grandiose Hochzeit gefeiert!

Glücklich, zufrieden und übermüdet traf die Jubla-Schar nach einer ereignisreichen und spannenden Woche wieder in Stüsslingen ein.  Alle freuen sich schon auf das nächste Jahr!

 

Foto: Gian Mante (zVg.)

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